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Slauga namuose Vokietijoje per mėnesį atsieina 6 000 eurų

Jai 40 metų ir ji nekalba vokiškai. Kai Poniai M. reikia pagalbos, Edita visada čia pat, 24 h per parą. Lietuvė skalbia, eina į tualetą, valo ir žaidžia kartu su savo slaugintine, kai tik demencija tai leidžia. Editai atlyginimą moka močiutės sūnus - 1200 eurų ir tiesiai į rankas ir be jokių socialinių įmokų į slaugytojos draudimą.

Lietuvės paslaugos atsieina 5 kartus pigiau nei vokiečių, Vokietijoje Edita gauna 3 k. daugiau nei vidutinės pajamos Lietuvoje.”- rašo Vokietijos verslo dienraštis Financial Times Deutschland.

Illegal am Pflegebett

von Claus Hecking (Frankfurt)

Die Schwarzarbeit in der Altenbetreuung boomt, bei
ambulanten Diensten kriselt es dagegen. Sie dulden sogar illegale
Betreuer, um ihre Kundschaft nicht ganz zu verlieren.

Wann immer Frau M. Hilfe braucht, ist
Edita für sie da, 24 Stunden am Tag. Die 40-jährige Litauerin wäscht
die Frau M., geht mit ihr auf die Toilette, putzt und spielt mit ihr
“Mensch ärgere Dich nicht”, wenn es die Demenz der alten Dame zulässt.

Es ist ein stummes Spiel: Edita spricht kein Wort Deutsch und
heißt eigentlich anders. Sie ist erst vor ein paar Wochen nach
Deutschland gereist, um Frau M. rund um die Uhr zu pflegen. Deren
einziger Sohn wohnt 200 km entfernt. 1200 Euro zahlt er Edita im
Monat, bar auf die Hand, ohne einen Cent an die Sozialversicherung
abzuführen. Eine Rundumbetreuung durch legale deutsche Pflegekräfte
wäre fünfmal so teuer. Und Edita verdient dreimal so viel wie ein
Durchschnittsverdiener in Litauen.

“Mittlerweile gibt es schon mehr als 100.000 solcher Arbeitsplätze”,
sagt Bernd Tews, Geschäftsführer des Bundesverbandes privater Anbieter
sozialer Dienste (BPA). Seine Branche leidet massiv unter der
Billigkonkurrenz.

“Viele Heime haben mittlerweile Leerstände 20-30%. Auch die ambulanten Pflegedienste kämpfen mit drastischen
Nachfragerückgängen”, klagt Tews. Bis zu 5000 legale Arbeitsplätze
seien in den vergangenen Jahren verloren gegangen.

“In einigen
Stationen mussten wir einem Viertel unseres Personals kündigen”, sagt
Eva Hofmann, Direktorin des Caritasverbandes Gießen.

“Viele Angehörige
beschäftigen lieber unqualifizierte Frauen aus Osteuropa, nur um Geld
zu sparen.”

Der Pflegekritiker Claus Fussek sieht dies anders. “Die meisten
Normalverdiener haben gar keine Alternative zur illegalen
Beschäftigung”, sagt der Münchner, der selbst einen ambulanten
Pflegedienst leistet. Ein Platz in einem durchschnittlichen Heim koste3000-4000 Euro im Monat, die Rund-um-die-Uhr-Betreuung zu Hause
sogar mindestens 6000 Euro.

“Welcher Normalverdiener kann das auf Dauer
bezahlen?”

Qualität der regulären
Betreuung ist mangelhaft: “Das Wichtigste für viele alte Menschen ist,
einfach mal in den Arm genommen zu werden. Im ambulanten Dienst haben
die Pfleger oft nicht einmal Zeit für ein Gespräch.”

Caritas-Direktorin Hofmann kennt dieses Problem, “aber wir
können nicht jemanden 24 Stunden lang zur Betreuung abstellen”. Und so
toleriert ihre Institution mittlerweile selbst offensichtliche Fälle
von Schwarzarbeit.

“Es ist nicht unsere Sache, diese Familien
anzuzeigen. Uns ist wichtig, dass unsere Fachkräfte den medizinischen
Teil der Betreuung machen”,

sagt Hofmann. Mit dieser Einstellung steht
die Gießener Caritas nicht allein. “Mittlerweile lassen sich viele
Dienste auf solche Kompromisse ein”, berichtet Fussek. “Wenn ein alter
Mensch ins Heim muss, weil die Angehörigen angezeigt wurden, verliert
auch der Pflegedienst einen Kunden.

Ohne diese Damen aus Osteuropa
würde unser Pflegesystem kollabieren.”

Au-Pair-Frau für ältere Herrschaften

Mit einer Aufweichung der Einreisebestimmungen möchte die
Altersforscherin Ursula Lehr die Betreuung wenigstens auf halblegale
Basis stellen.

“Es könnte so etwas wie eine Au-Pair-Frau für ältere
Herrschaften geben, die sich um die Betreuung außerhalb der Pflege
kümmert”, dazu aber müsse
man “gegen erhebliche Widerstände” die Bestimmung ändern, dass Au-Pairs
in Deutschland nicht älter als 24 Jahre sein dürfen.

Vor allem der BPA bekämpft jegliche Kompromisse.

“Es kann nicht
sein, dass unsere Rechtsgrundsätze über Bord geschmissen werden, nur
weil sich jemand in einer schwierigen persönlichen Situation befindet”
,
wettert Tews. Ihm schwebt vor, 1-Euro-Jobber oder
Zivildienstleistende für die Betreuung abzustellen. In der Branche ist
man dagegen skeptisch:

“Ich weiß nicht, ob man in Deutschland überhaupt
genug Leute für solche Aufgaben findet…”


Daheim gepflegt

Zu Hause Nach dem aktuellsten Pflegebericht des Statistischen
Bundesamtes aus dem Jahr 2004 werden die meisten der rund zwei
Millionen Pflegebedürftigen zu Hause versorgt: 987 000 erhalten dabei
ein Pflegegeld als Ausgleich für die Betreuung durch Angehörige, bei
450 000 Pflegebedürftigen übernehmen ambulante Pflegedienste die
Betreuung.

Anbieter Rund 10 600 ambulante Dienste erbringen
häusliche Pflegeleistungen. 55 Prozent der Dienste sind in privater, 43
Prozent in freigemeinnütziger Trägerschaft. Zwei Drittel des Personals
sind teilzeitbeschäftigt.

(c) Financial Times Deutschland 2005

Rodyk draugams

Komentarai (2)

  1. Rima:

    ir as noreciau tokio darbo,esu bendrosios praktikos slaugytoja,dirbu vilniuje,bet jei pasitaikytu kam reikalinga slauga mielu noru vaziuociau priziureti sena zmogu ar ligoni.

  2. Janina:

    Palauk Rima.2011 geguzes pirmos,tai galesi dirbt oficialiai kur seneliu namuos atidirbsi 7val ir laisva,24val per para ne taip jau paprasta,zinau gerai kas tai yra pati apie 4 metus dirbau vien stresas jei su globuotiniu sutari tai vaikai mano kad per daug moka,o tu prt mazai dirbi.

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