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Kryžių kalnas: fenomenas vis naujai atrandamas ir vokiečių turistų

Ein Symbol für den Unabhängigkeitswillen der Litauer: der Berg der Kreuze

PANORAMA

Meldung vom 06.10.2006, 17:36 Uhr
Am Berg der Kreuze wächst die Zuversicht

In der Mitte Europas: Baltische Staaten blicken optimistisch nach Westen / Sowjetische Herrschaft ist unvergessen

Von Gustav Norgall, MZ
WILNA/RIGA.

„Hinter jedem dieser Kreuze steht das Schicksal einer Familie.“

Erinnerung, weil ihre Eltern und Großeltern wie viele andere Litauer unter der Sowjetzeit gelitten hatten. Damals wurden abertausende Litauer nach Sibirien verschleppt. Mutige Heimkehrer pilgerten bereits vor der politischen Wende Anfang 1991 zum Berg der Kreuze. Dort wurden bereits seit 1863, als die Russen einen Aufstand der Litauer niedergeschlagen hatten, mahnende Kreuze aufgestellt. Die Sowjets walzten dieses Symbol des Widerstandes mehrmals platt – doch immer wieder wurden neue Kreuze errichtet.

Ab Anfang der 90er Jahre legten die Litauer Kreuze zum Dank für die wieder gewonnene Unabhängigkeit nieder. Heute verbinden sich mit einer Wallfahrt zum Berg der Kreuze vor allem auch private Bitten – vielleicht die um die gute Heimkehr der Kinder.


Viele jüngere Balten erfahren erst heute von ihren Eltern Einzelheiten der Verfolgungen während der „Besatzungszeit“. So wird in Lettland verallgemeinernd die Zeit von 1940 bis 1990 genannt. „Unsere Eltern schwiegen uns gegenüber“, berichtet Audrone Vasiliauskene. Sie hatten Angst vor der Verfolgung durch das Sowjet-Regime. Stattdessen gingen sie vielleicht heimlich zum „Kryziu kalnas“, um dort ein Kreuz aufzustellen. Heute sind die Litauer überzeugt: Es hat sich gelohnt.

http://www.mittelbayerische.de/SID_1cb16b3ca9fd0be31aaf85434668770d/nachrichten/panorama/meldung.shtml?rubrik=mz&id=76558&seite=1&bild=

Rodyk draugams

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